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Das Gold

Gold macht Euch wirtschaftlich unabhängig. Mit Gold zahlt Ihr alle Eure Ausgaben.

Ihr habt verschiedene Quellen, die Euch Gold einbringen. Eure wichtigste Einnahmequelle sind Eure Städter, die Euch Steuern zahlen. Ihr könnt dabei selbst bestimmen, wie viel sie Euch zahlen müssen. Außerdem könnt Ihr Märkte einrichten, Sägewerke bauen, Bergbau betreiben, Außenhandel treiben und Lebensmittel auf dem freien Markt verkaufen. Wenn Ihr Vasallen habt, dann zahlen sie Euch den Schildpfennig. Schulden könnt Ihr übrigens nicht machen. Ihr könnt also nur soviel Gold ausgeben, wie Ihr auch tatsächlich habt. Am Anfang jedes Jahres verlangen übrigens Eure Ritter ihren Sold. Könnt Ihr den nicht zahlen, werden sie desertieren; danach könnt Ihr auch keinen Zug durchführen, der Gold kostet. Seht also zu, dass Ihr am Jahresende immer mindestens soviel Gold in Eurer Schatztruhe habt, dass Ihr Eure Ritter zahlen könnt.

Die Märkte

Ihr könnt Märkte errichten lassen. Um einen Markt zu errichten, müsst Ihr 300 Goldstücke zahlen. Pro Markt den Ihr errichtet müssen in Euerem Lehen aber mindestens 50 Städterfamilien leben, für drei Märkte also mindestens 150 Städterfamilien. Märkte werfen Steuern ab, und zwar ein Markt soviel, wie 20 Städterfamilien. Insgesamt könnt Ihr in Eurem Lehen 20 Märkte beherbergen.

Die Sägewerke

Ihr könnt Sägewerke bauen lassen. Ein Sägewerk kostet Euch 100 Goldstücke, sowie 5 Bauernfamilien, die fortan als Holzfäller arbeiten. Der Ertrag eines Sägewerkes beträgt rund 150 Goldstücke pro Jahr. In jedem Lehen können mindestens zwei Sägewerke gebaut werden. Pro Waldgebiet, an das Euer Lehen grenzt, könnt Ihr weitere zwei Sägewerke bauen, aber insgesamt nicht mehr als neun. Im Rahmen von Zufallsereignissen können Sägewerke abbrennen. Diese müssen dann neu errichtet werden.

Der Bergbau

Mit dem Befehl Nach Rohstoffen forschen könnt Ihr nach Bodenschätzen graben lassen. Ihr könnt selbst bestimmen, wie viel Gold Ihr dafür einsetzen wollt. Pro 100 Goldstücke die Ihr einsetzt, steigen die Chancen fündig zu werden. Bei einem Einsatz von 100 Goldstücken beträgt die Wahrscheinlichkeit auf einen erfolgreichen Fund 9%. Bei einem Einsatz von 1000 Goldstücken dementsprechend 90%. Mehr als 1.000 Goldstücke braucht Ihr nicht einzusetzen, dass steigert Eure Chancen nicht mehr. Wurden Bodenschätze gefunden, wird automatisch ein Bergwerk errichtet, was nochmals 100 Goldstücke kostet, sowie 10 Bauernfamilien, die fortan als Bergleute arbeiten.

Ihr habt keinen Einfluss darauf, welche Bodenschätze gefunden werden. Es können bloß Steine sein, aber auch Erz, Gold oder Edelsteine. Je wertvoller der Fund, umso ertragreicher sind Eure Bergwerke – zwischen 150 und 1.000 Goldstücke pro Jahr. Aber die wertvolleren Bodenschätze sind natürlich auch seltener. Der Ertrag Eurer Bergwerke wird Euch in Goldstücken gut geschrieben. Natürlich kann sich ein Bergwerk auch erschöpfen (was ein Zufallsereignis ist).

In jedem Lehen kann man mindestens drei Bergwerke errichten. Pro Gebirge, an die das Lehen angrenzt, können zwei weitere Bergwerke errichtet werden, aber insgesamt nicht mehr als neun.

Zur besseren Kontrolle kann man statt Nach Rohstoffen forschen den Befehl Nach Bodenschätzen suchen benutzen. Dieser Befehl erlaubt es zu bestimmen, wonach gesucht werden soll. Dazu ist es auch möglich und notwendig für die höherwertigen Bodenschätze mehr Gold zu investieren. Um nach einem Steinbruch zu suchen, kann man maximal 1.000 Goldstücke investieren; um nach Erz zu suchen maximal 2.000 Goldstücke, nach Gold maximal 3.000 Goldstücke und nach Edelsteinen maximal 4.000 Goldstücke. Im Erfolgsfall wird der Fund allerdings nur registriert, ohne dass das Bergwerk gleich errichtet wird.

Mit Bergwerk errichten kann man dann auf einem Fund ein Bergwerg errichten. Die Baukosten betragen 100 Goldstücke, 10 Bauernfamilien werden als Minenarbeiter eingesetzt. So kann man die begrenzte Zahl von Bergwerken möglichst gut auszunutzen.

Zuletzt hat man die Möglichkeit mit dem Befehl Bergwerk schließen die Bergleute zu entlassen und ein Bergwerk still zu legen. Die Bergwerksleute werden nicht in Bauern oder Städter umgewandelt, sondern genießen ab sofort ihren Ruhestand auf dem Land und verlassen Euer Lehen.

Der Außenhandel

Verfügt Ihr über Schiffe, so könnt Ihr Außenhandel treiben; Ihr müsst dazu kein Küstenlehen regieren. Alle Schiffe, die Ihr nicht für die Heeresbewegung eingesetzt habt, sendet Ihr mit dem Befehl Außenhandel betreiben über das Meer. Ihr könnt bestimmen, wie weit die Seeleute reisen sollen und für wie viel Gold sie Ware mitnehmen sollen. Aber Vorsicht: je weiter Ihr sie entsendet, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie nicht mehr zurückkehren. Und dann ist nicht nur die Ladung, sondern auch das Schiff verloren. Aber umso größere Reichtümer werden sie natürlich auch zurück bringen! Je mehr Schiffe Ihr habt, desto geringer wird die Verlustwahrscheinlichkeit! Bei 50 Schiffen die gemeinsam Handel treiben ist das Optimum erreicht! Neugebaute Schiffe können erst in der nächsten Runde für den Aussenhandel eingesetzt werden. Werden Schiffe aus einem anderen Lehen eingeführt können diese für den Aussenhandel verwendet werden.

Im Forum findet Ihr in der großen Bibliothek eine Außenhandelstabelle, der Ihr die Wahrscheinlichkeit von Schiffsverlusten entnehmen könnt.

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